BME-Region Düsseldorf/Mittlerer Niederrhein

LinkedIn ist das soziale Medium Nummer 1 für Business to Business. Tausende Verkäufer und Serviceanbieter tummeln sich hier und bieten ihre Produkte feil. Aber wer kauft eigentlich? Ein Plädoyer für einen aktiven Einkauf auf Social Media und für die Nutzung von Algorithmen zur einfacheren Geschäftsanbahnung.

Einkäufer sind auf sozialen Medien üblicherweise vor allem eines: still. Man hält den Kopf unten und verhält sich unauffällig, um nicht täglich von dutzenden Vertriebsmitarbeitern kontaktiert zu werden. Diese stehlen einem nämlich sonst vor allem Zeit, indem sie einem das anbieten, was man sowieso nicht braucht, zu einem Zeitpunkt an dem man nicht danach sucht. Es gibt Einkäufer, die deswegen keinen LinkedIn-Account haben und es gibt solche, die ihn deswegen nicht mit der korrekten Funktionsbezeichnung bestücken. Andere wiederum sind immer noch der Meinung LinkedIn sei vor allem eine Plattform zur Jobsuche. Somit halte man sich dort besser nicht auf, da der Chef sonst argwöhnisch denken könnte, man suche nach einer neuen Stelle.

Aber LinkedIn ist längst viel mehr. LinkedIn ist das Facebook für den Business-to-Business-Bereich. Wenn man sich richtig einrichtet, erhält man einen hochrelevanten Feed mit Postings aus seinem Interessenbereich, man folgt interessanten Menschen und verbindet sich mit bestehenden oder möglichen Geschäftskontakten. Die Verkäufer haben dies längst erkannt und vermarkten unter dem Schlagwort «Social Selling» zuerst sich selbst als Experten für Ihren Fachbereich und darauf folgend ihr Produkt oder ihre Lösung. Man könnte fast schon von einem Business-Influenzertum sprechen. Was tun derweil die Einkäufer? Sie bleiben weiter still. (Quelle: Beschaffung Aktuell, Ausgabe 04.10.2021)

Aus dem Inhalt:
- LinkedIn produktiv für den Einkauf nutzen statt nur zur “Unterhaltung”.
- Was wir von den Vertrieblern lernen können.
- Tipps und Tricks für Einkäufer auf Social Media.
- Wie sieht es mit anderen Sozialen Medien aus?
- Diskussion/Erfahrungsaustausch

Mario Bruggmann ist seit über 20 Jahren in globalen Einkaufs- und Supply Chain Funktionen tätig. Er ist ausserdem der Ideengeber und einer der Gründer von #SocialProcurement. Diese private und kostenlose Initiative für Einkäufer von Einkäufern für Einkäufer unterstützt die digitale Vernetzung von Einkäufern und sorgt für bessere Online-Sichtbarkeit.

Wir freuen uns sehr, wenn Sie an diesem Abend digital und trotzdem live dabei sind. Für einen optimalen Verlauf der Veranstaltung ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Es zählt das Prinzip: "First come - first serve". Ihre Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung rechtzeitig vor der Veranstaltung per Email.

Foto: Gerd Altmann/pixabay.com

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